Offizielle Stellungnahme der Zivilcourage Starnberg zu Glyphosat

Die Zivilcourage Starnberg hat in ihrer Mitgliederversammlung vom 06.03.2017 folgende Stellungnahme – formuliert von Frau Christiane Lüst, Gauting – zu  Glyphosat beschlossen:

Sowohl das Monsanto-Tribunal mit 30 Zeugen über die Massenschädigungen von Glyphosat bei Menschen UND Tieren als auch Studien und praktische Erhebungen in Süd- und Mittelamerika und auch bereits in Europa, Zeugenaussagen und Berichterstattungen über Menschenrechtsverletzungen beim UN-Menschenrechts-Ausschuss usw. usw. zeigen, wie Glyphosat Mensch und Umwelt von Fortpflanzungsstörungen, Behinderungen, Erbgutschädigungen, bis hin zu Krebserkrankungen u. v. mehr massiv schadet. Eine Wiener Studie zeigt auf, dass durch den Einsatz der Ackergifte auch der Humus drastisch reduziert wird – die Regenwürmer haben sich dort bereits um fünfzig Prozent reduziert. Ohne Humus gibt es keinen Anbau von Nahrung. Die stark steigenden Völkerverluste bei den Imkern zeigen, dass auch die Bienen den verstärkten Gifteinsatz auf den Äckern nicht mehr länger gewachsen sind. „Nach der Biene stirbt der Mensch“ – Glyphosat ist unverzüglich zu verbieten.  Vorsorge heißt: Erst Testen, dann genehmigen – nicht umgekehrt. Bluttests in Deutschland ergaben das 25- bis 35-fache des eigentlich zugelassenen Grenzwertes von Glyphosat. Der Durchnitt liege beim 17-fachen.

Diese Faktenlage bei Betroffenen weltweit zeigt deutlich und unwiderruflich die Folgen, die sofort abzustellen sind. Dies kann nur durch ein sofortiges Verbot von Glyphosat erreicht werden.